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A guads neis Jahr wünsch ich Eich alle! Zeit werds, die Website moi wieder aufn aktuellen Stand zum bringa. Wenn i mi no recht erinner, hob ich Eich
letztes Jahr versprochen, dass i mi in Zukunft mehra um die Seitn kümmern werd, aber leider hab i des net eihoitn kenna. Oans is aber gleich bliebn: Des liegt net etwa dran, dass unser Gruppe eigschlaffa is! Mir hom mit der Studiererei und so einiges um die Ohren, und des macht des Proben net immer ganz einfach, und auch für Auftritte bleibt net so vui Zeit wie mir alle gern hättn.
Grod hob i gsagt, dass "unser Gruppe" net eigschlaffa is. Eigentlich sollt da "Bauernstolz" stehen. Oder doch net? Naja, irgendwie samma eine große Gruppe worn, auch wenns eigenständige Gruppen gibt wie Bauernstolz,
die Geschwister Reitberger und die Hausmusik Reitberger-Hammer, die alle ihren eigenen musikalischen Stil haben und glei gor net wahllos durch andere Mitspieler ersetzt werden kann. Im Grunde is es aber doch ein großer Kreis, die Diefatshefara Blasmusik, die uns alle acht zammhoit und aufgrund der Mitgliedschaft in allen vier Besetzungen vor allem den Bernhard gscheit schnaufa lasst ;-) So wars auch dieses Jahr vor allem die Diefatshefara Blasmusik, von ders wos zum verzoin gibt.
Im Frühling is no ganz klassisch losganga, mit drei Geburtstagsfeiern, die uns mit Bauernstolz eigentlich die liabsten Auftritte san.

Dann war gscheit Proben mit DB (Diefatshefara Blasmusik, aber des is uns meistens zu lang zum song) angesagt, weil sich die Geschwistern Reitberger und der Hausmusik mit DB zusammen für dieses Jahr eine
CD-Aufnahme vorgenommen haben. "Oide Strümpf und neie Schuah" is der Titel, was a bisserl andeuten soll, dass die Liada durchaus aus a oiden Tradition stammen, aber dennoch lebendig und aktuell san und net bloß an Haufn oiden Staub aufwirbeln soin, seis durch moderne Texte wie z.B. beim Liad von der S-Bahn oder schlichtweg durch des ehrliche Auftreten mit echter Freid an der handgemachten Musik, was man bei der volkstümlichen Musik von heitzutags leider meistens vergeblich suacht. Mit DB homma drei Stückerl drauf,
"s Sterndal" vom Bernhard und zwei traditionellen Stückerl, an Schottisch und an Zwiefacher, die Ihr vielleicht a scho in
Bayern 1 Volksmusik ghört habts.
Die Studioaufnahmen warn für uns ganz bsonders interessant, da wir mitm
Helmut Schranner an echtn Profi am Start hatten, der uns sauber de Levitn glesen hat, wenn ma moi wieder an Haufn Schmarrn in unsere Mirkos blosn hom (und die "Mausi" schnell zur "Ratte" wurde ;-)). Des aber ganz im positiven Sinn, denn es is soitn, dass ma so a konstruktives Feedback griagt, mit dem ma auf alle Fälle mehra ofanga ko als mit am hoibherzigen "Guad habts as gmacht", des ma sonst so gwohnt is. Und so hommas in zwoa anstrengenden Tagen doch gschafft, unsere (nach unserer Meinung ;-)) gut geprobten Stücke mit Feinschliff vom Profi aufs Band zum griang. Da de Arbat natürlich n Haufn Hunger macht, hom uns da Helmut und sei Frau Mittag zum Grillen eingeladen (merci!), und wenn man de Menge an verzehrtem Grillfleisch oschaugt, dann hot eindeutig die 1. Trompete am meisten Arbat ghabt (ge Beni).

Im Juni stand für DB wieder das Schrannenfest auf dem Programm. Des war für mich mein absolutes Pechwochenende, denn erst hob i vorm Schpuin mitm Blasorchester am Freitag abend mei Tuba aufgearbeitet (Thomas hots wieder reparieren kenna, danke!), und dann am Sonntag auf der Bühne meine Lippengegend durch unsachgemäßen Umgang mit dem Tubamundstück reversibel denaturiert (wobei der Blut-Blubber-Effekt gar net so übel war, aber lass ma des...). Auch hier war die Pechkurve glücklicherweise durch ein lokales Minimum nach unten beschränkt, denn der Scheyerer Tubist (auch dafür merci!) hat mich die letztn Stücke ganz spontan vertreten.
Kennts Ihr das
Dellnhauser Volksmusikfest? Wenn nein, dann solltets Eich des nächstes Jahr moi oschaung. Es is ab bisserl wies
Drumherum, bloß (noch?) a Nummer kloana, aber man konn jede Menge interessante Gruppn seng und ohern. Mir warn dieses Jahr mit DB, GR und BS auch dabei, und zusammen mit unserem BS-Auftritt beim Brauereifest in Scheyern war des quasi unsere Generalprobe für den Höhepunkt in diesem Jahr: Die DB-goes-USA-Tour.

Nachdems dazua so vui zum verzoin gibt, hom mir a eigene Seitn dafür aufgmacht:
Das DB-Amerika-Tour-Tagebuch. Hier nur so viel dazua: Es war mit Sicherheit der Höhepunkt für DB bisher, ein wahnsinns Erlebnis. Die Gastfreundschaft drübn is enorm, mir san alle mit vielen neuen Erfahrungen (und 5 Kilo mehr um die Hüfte) wieder hoamkemma und daan uns gfrein, wenn der Kontakt no länger besteht, und mir uns vielleicht moi wiedersehen! An dieser Stelle nochmal Gruß an unsere Gasteltern (Bernd & Florence, Charlie & Elaine, Dave & Karen, Jack), unseren Tourmanager mit Familie (Otto, Rosi, Heidi, Ursula, Matt, Anni, Emma) und allen anderen wunderbaren Gastgebern!
Zu Ende ganga is des Jahr wieder mehr beschaulich: Ein Bauernstolz-Auftritt beim
Open Flair-Biergarten im September,

ein gmiatlicher Hoagarten in Oberschleißheim und mit DB noch eine Geburtstagfeier, Patenbitten für die Fahnenweihe des
Schützenvereins "Einigkeit" Steingriff und ein Volkstanzübungsabend. Ein richtig großes Publikum homma noch im September bei der CD-Vorstellung ghabt, wo außer uns noch Dominik und Ingrid Harrer, die Familienmusik Servi aus Eching und die Gspusi-Musi dabeiwarn.
Zum Schluss noch ein paar persönliche Gedanken. Erst moi muaß i wirklich song, dass mir de Musik immer no an Haufa Freid macht, und i hoff (und denk), dass es der ganzen Gruppe genauso geht. "DB, BS, GR, HRH und Anhang" is wirklich a tolle Truppe, mir san guade Freind und macha aa moi was außerhoib vom Musikschpuin, anstatt "einfach nur Proben fürs nächste Konzert" wies bei vui andere Kapellen halt so is. Dabei is es gar net so leicht, bei acht Leute (oft sogar scho bei den vier Leuten von Bauernstolz) moi was auszummachen. Dass es trotzdem immer irgendwie klappt, zoagt, wie guat mir zammhoitn kenna. I hoff wirklich, dass es so bleibt, und dass de Interessen net zu weit ausananda genga. Es is zum Beispiel wirklich schee, wenn ma immer no größere Auftritte kriagt - vom Kriegervereinsfest in der Dorfwirtschaft zum Schrannenfest, und dann sogar nach Amerika... Aber mir schpuin desweng Musik, weil uns des a Freid macht, und no scheener is, wenns aa de Leid a Freid macht, egal ob 10 oder 300, egal ob im Altersheim oder im Bierzelt. I glaab, des is aa a Grund dafür, warum de Musik recht guat okimmt. Vielleicht aa weils "was echts" is, wie der Herr Geistliche Rat Steger moi gmoant hat. Mir san alles Hobbymusikanten, aber was uns an technischer Perfektion fehlt, des kannt ma durch unsere gmiatliche, unkomplizierte Art wieder wettmacha. Wenn ma si im Radio hört und sogar CDs verkaufen kann - des is scho a Sach! Aber wenn ma in der Wirtschaft hockt, bei a guadn Brotzeit und a griabige Blosmusik dazua schpuit, des is genauso schee. Mir hom beides ghabt in 2007, und i hoff, es bleibt no lang so!
Ingesamt wars oiso moi wieder a recht abwechslungsreichs und interessants Jahr. Die ersten Termine für 2008 san aa schon ausgemacht. Besonders hinweisen möcht i auf den
13. September 2008! Da gibts den ersten
Volkstanz mit DB, beim Luggi in Seibersdorf. Des waar freilich schee wenns Ihr da aa kemma daads! Für uns hoaßt des, dass ma no richtig vui zum doa hom (net bloß zum proben, sondern aa zum Organisiern und Notenschreiben, denn fast alle unsere Stückerl san ja selber arrangiert oder sogar komponiert). Den Frühling werma mit Bauernstolz jetz endlich (!) nutzen um neie Fotos zum macha, de oidn san ja wirklich scho fast reif fürn Antiquitätenhändler!

Aber immerhin - daran sigt ma, dass si was rührt, dass einfach was vorwärtsgeht. In diesem Sinn wünsch i Euch aa alles Gude und viele schöne Erlebnisse im neien Jahr!
Servus,
Andi