Altbayrische Volksmusik für Vereins- und Familienfeiern, Hoagarten und Feste aller Art
 
Besetzungen

 
Über uns

 
Kontakt
 
Rückblick 2004

[2004] [2005] [2006] [2007] [2008]

Normalerweis feiert ma ja jeds Jahr Geburtstag, net nur, damit ma woaß dass ma scho wieda a Jahr oita worn is. Des mitm Geburtstag feiern haut bei uns net so recht hi, wei koana woaß, wi langs uns eigentlich scho gibt. Wo soi i oiso ofanga mitm verzoin? Is ja wurscht, fangma wirklich ganz von vorn o, des war scho Ende 2002. Da Stephan und i, mir hom uns eigentlich no gor net so lang kennt, mir hom beide erscht ogfanga mitm Leistungskurs Musik am Gymnasium in Schrobenhausen und hom dann auf oi moi gschpannt, dass uns de boarische Volksmusik ja recht guad daugt. Dass ma eigentlich Jazz spuin woitatn is a andere Gschicht, irgendwie homm ma den Landler "Bauernstolz" ausprobiert und der hod uns so richtig guad gfoin! So homma dann in da Schui a bor moi gschpuid, auf a Weihnachtsfeier und bei am Theaterstück.

Unser SchuidlNur, zu zwoat schpuin mit Klarinette und Akkordeon is hoid net gar so schee. Guad, dass i no de Vroni kennt hob, de wo aa Akkordeon schpuid. Gschwind nachfragt, war sie mehr oder weniger sofort dabei. Zu dritt hamma dann im Jahr 2003 aufm Geburtstagsfest und auf a Weihnachtsfeier Musik gmacht (noch ohne Namen) und gmerkt, dass a Bass aa a feine Sach war. Hoit amoi, da kenn i ja an Bernhard vom Akkordeonorchester, der schpuid doch Kontrabass! Gschwind nachfragt, war er mehr oder weniger sofort dabei. Dann hamma (immer noch ohne Namen) a paar Auftritte gschpuid und gmerkt, dass aus der Sach scho was wern kannt!

Nachm Abi is da Stephan zum Bund ganga und i hob hausfrauerische Qualitäten beim Zivildienst erworben (d Vroni moant, des is a vernünftig so). Da Bernhard hat Leistungskurs Musik mitm Kontrabass gnomma, was d Vroni jetz aa mitm Akkordeon vorhat (jawoll, alle 4 im LK Musik!). Im Winter 2003 homma in derer Besetzung (nur meist ohne Bernhard, weil de Geschwister Reitberger im Advent bsonders vui eigene Auftritte hom) a paar Weihnachtsfeiern gschpuit. Richtig losganga is dann im Frühling 2004. Zuerst homma uns aufn Namen geinigt: Bauernstolz. Der Name war schon Ende 2003 in der Diskussion/Benutzung, aber richtig gfoin hat er uns zuerst net, aber dann hamma uns doch dafür entschieden, net zuletzt desweng, weil er einfach was "anderes" is. Und schließlich hat unser "erster" Landler genauso ghoaßn, ohne den mir überhaupt net zamkemma warn.

Unser Schuidl und da NeroA vernünftiges Wappen ghert natürlich a dazua. So homma uns mal an Pöttmeser Bier-Kalender durchgschaut und san auf a griabigs Buidl vom Josef Wagner-Höhenberg gestoßen: "Musizierender Wanderbursche in der Wirtsstube". I hoff er draad sie jetz net im Grab um, wenn er herd, dass mir dann des Buidl zamgschnipselt hom und no a Schriftrolle aus da Google-Bildersuche und unsern Schriftzug draufbatzt hom. Wos rauskemma is, segts auf der Startseitn von www.bauernstolz.net. Oiso, uns gfoits! Mit dem Buidl is aa unsere Homepage entstanden, de wo ich als zukünftiger Informatiker hob zambastln derfa. A bsonders Dankeschön geht an Marina Plöckl und ihrm Vater, de fürd Vroni zum 16. Geburtstag unser Logo auf a Schuidl draufgmoit hom, des ma jetz oiwei mit uns rumdrong kenna! Auf dera Seitn segts zwoa Buidln davo.

Im Mai hat uns da Hans Kriss, den ma beim Musicalprojekt "Joseph" am Gymnasium Schrobenhausen kennenglernt hom, gfragt, ob ma a Theaterstück musikalisch umrahmen woin. Da homma dann spontan zuagsagt und warn bei 5 Aufführungen von der "Entführung aus dem Abteil" in Aichach dabei. Fotos davon gibts auf der Website vom Aichacher Volkstheater. Interessant war da bsonders, dass ma net nur Volksmusik gschpuid hom, sondern a andere Stücke "verfremdet" wie zum Beispiel die "Morgenstimmung" von Edvard Grieg mit Kontrabass, Akkordeon, Flöte und Sopransax. Oder de unvergessliche Zug-Notbremse in allen Registern von Tuba bis Flöten-Mundstück. Ob ma des bei unserer geliebten GEMA registrieren lassen, hamma no net entschieden. Des war echt alles a super Sach und i hoff, mir macha moi wieder was mitanand!

Plakat vom Bayerischen AbendWeiterganga is mit diverse private Feiern und Vereinsfesten und dem Pfarrfest und dem Bayerischen Abend von St. Jakob Schrobenhausen. Da homma dann zum ersten mal wirklich in "wechselnder Besetzung" gschpuid, weil der Bernhard jetz auch oft mit seiner B-Es-As-Des-Ziach begleitet oder ab und zua mit da B-Trompete, die Vroni meistens 2. B-Klarinette schpuid und ich zur B-Tuba gegriffen hab. Da Stephan werd si wahrscheinlich boid aa a Es-Klarinetten zualeng.

Im August - also Sommerpause - samma aufn Gumppenberg bei Pöttmes zum zoitln naufgfahrn. Des war a luschtige Sach und a musikalisch hots was brocht - bei Nacht ohne Liacht (außer am Lagerfeuer) muaß ma fast ohne Noten schpuin! Interessant war a des Aufbaun vom Zelt, da homma ziemlich lang hilflos rumdoktort (inklusive Stephan, unserem Bauingnieur in spe) bis mas dann doch hoibwegs hibrocht hom (dass d Vroni als erschts kapiert hod, des verschweig ma woi besser). Des Essen war a fein, des Fleisch und de Würtschtl und da Kartoffelsalat von der Reitberger Mam, und des Kiabecka Josefi Bier sowieso. Aber was da Bernhard und da Stephan, unsere Ratschkattln, in der Nacht de ganze Zeit gflüstert hom konn i net song und i wers a woi nie erfahren!

Ausgangen is des Jahr mit 5 Adventsfeiern, die ma leider wieder ohne an Bernhard gschpuid hom, dafür hat uns Heli, die Schwester vom Stephan, wunderbar ausgeholfen. Dankschön nochmal dafür! Genauso herzlich danken mecht ma aa da Michaela, da Schwester vom Bernhard, de aa amoi ausgeholfen hat und hoffentlich a 2005 a boor moi mitschpuin mog!

A ganz a bsonderer Gruß geht an an Christoph Hänsler, der bei uns in Schrobenhausen Kaplan war und jetz nach Augsburg versetzt worn is. Er hat nämlich da Vroni und da Michaela Klarinettenunterricht gem, einfach so nebenbei aus Gaudi. Und außerdem hot er aa ab und zua soiba mitgschpuid bei uns. Alles Guade und Gottes Segen für Dei Zukunft, Christoph!

No a paar Worte zu unserem Namen. Die meisten Gruppen heißen ja "... Tanzlmusik" oder "... Stubenmusik" oder "Die ..." (z.B. "d' Wadlbeißer", oder "Die Schreingeiger"). Was macht ma mit "Bauernstolz"? Da muaß a Wort vorne hi, hod si da so mancher Verein ausdacht. A paar Kostproben was rauskemma is:
  • Viergsang Bauernstolz (?!?)
  • Stubenmusi Bauernstolz (verbunden mit der Frage, ob ma an Tisch fürs Hackbrett braucha)
  • Bläserformation Bauernstolz
  • Eine Jugendgruppe der Musikschule Schrobenhausen (?!?)
  • Musikgruppe "Veronika Pabst"
Moi schaung, was si de Wortkünstler nächstes Jahr schens einfoin lassen :-)

Oiwei weiter gehtsWas mir uns vornehma fürs nächste Jahr? Vielleicht moi in a gressan Besetzung schpuin (Ziel: Volkstanz!), musikalisch weiterentwickeln, a hoibwegs vernünftige Aufname macha, aber Hauptsach, dass es überhaupt weitergeht, was ganz und gar net selbstverständlich is, wenn jeder nach seim Abi was vernünftiges macha wui. Außerdem wern ma moi den Schinken "Bauernstolz" von der Schröter Delikatessen GmbH auf Herz und Nieren testen und schaung was da Hund dazua sagt. Die haben uns nämlich www.bauernstolz.de weggeschnappt. Des Ergebnis gibts dann auf unserer Homepage.
I hoff, i konn nächstes Jahr wieder was schreim. Bis dahin :-)

Servus,


Andi

 
Links
© 2004-2009 Andreas Wenger - Impressum